Archiv für Mai 2011
Wenn man aufgrund eines Unfalls oder aufgrund eines Umbaus des eigenen Autos bestimmte Teile lackieren möchte, muss nicht zwingend auf einen Autolackierbetrieb zurückgreifen. Mitunter kann man die Lackierung auch in Eigenarbeit durchführen. Allerdings sollte man dies nicht ohne Fachkenntnisse und die passende Ausrüstung durchführen, denn durch Fehler bei der Auftragung oder auch eine schlechte Farbverteilung durch eine ungeeignete Farbdüse entsteht eine fehlerhafte Lackierung, die für jedermann sichtbar sind.
Ein Kfz lackieren kann man nicht ohne geeignete Grundierung. Dazu müssen alle Einzelteile, die lackiert werden sollen, rückstandslos sauber und trocken sein. Zudem sollten man andere Autoteile, die nicht von der Lackierung betroffen sind, mit einem geeigneten Material abkleben. Es wäre sehr zu empfehlen, wenn nur bestimmte Einzelteile von einer Lackierung betroffen sind, dies von der Karosserie abzubauen, um die Karosserie nicht lackieren zu müssen. Nach der Vorbereitung der Teile beginnt man die Lackierung mit dem Auftrag einer Grundierung. Diese soll dem Lack einen geeigneten Farbboden bieten. Oftmals kann die Grundierung durch das Beimischen von bestimmten Chemikalien einen Rostschutz für Metallteile bieten. Nach der Grundierung erfolgt der Auftrag der eigentlichen Lackfarbe. Diese kann in mehreren Schichten erfolgen. Je mehr Lackschichten man aufträgt, desto intensiver wirkt die Lackierung. Um die Lackierung zu schützen, erfolgt zum Schluss der Lackierung der Auftrag einer Schutzschicht. Diese ist in der Regel farblos. Für die Aufbringung der Lackschichten sollte man unbedingt geeignetes Werkzeug benutzen. Geräte, die nicht für eine großflächige Lackierung geeignet sind, können zu einem nicht gewünschten Ergebnis führen. Beispielsweise kann eine verunreinigte Farbdüse zu Farbklecksen führen oder eine verwendete Spraydose kann aufgrund des nicht vorhandenen Sprühdrucks eine ungleichmäßige Auftragung verursachen.
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